
Unser Podcast – Beruflich dabei trotz Frühdemenz:
Infobox – Quellen und Referenzen zum Podcast:
Klicke auf den unteren <Infotext> für mehr Detailinformationen, Downloads und Broschüren:
< Info: Schwerbehindertenausweis > Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert über Rechtliches im Wegweiser Demenz zum Thema Schwerbehindertenausweis SGB IX
Download: Wegweiser Demenz – Schwerbehindertenausweis (SGB IX)
Wer eine chronische Krankheit hat, die den eigenen Alltag in hohem Maße beeinträchtigt, hat gegebenenfalls Anrecht auf einen Schwerbehindertenausweis (§ 152 SGB IX).
Der Schwerbehindertenausweis wird beim zuständigen Versorgungsamt beantragen.
Folgende Unterlagen sind für die Bearbeitung des Antrages erforderlich:
- Lichtbild (in der Regel nach Eingang des Bescheides)
- ärztliche Gutachten beziehungsweise Befunde,
- Krankenhaus- und Reha-Berichte, die die vorliegende Behinderung möglichst konkret beschreiben
- Kontaktdaten aller Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser und Reha-Kliniken
Durch den Besitz eines Schwerbehindertenausweises:
- verbessert sich der Kündigungsschutz(§ 68 fortfolgende SGB IX).
- werden Preisnachlässe oder sogar kostenlose Transporte in Bussen und Bahnen möglich.
- kommt es zu Steuererleichterung
- können Rundfunkgebühren entfallen
< Info: Demenz Broschüre > Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie die Broschüre Demenz und Berufstätigkeit, Neue Perspektiven für Unternehmen und Behörden bereit:
Inhalt der Broschüre:
- Demenz und Arbeitsplatz – Perspektiven von Betroffenen
- Wie Unternehmen Mitarbeitende mit Demenz unterstützen können
- Wie Unternehmen Mitarbeitende als pflegende Angehörige unterstützen können
- Wenn Menschen mit Demenz Kundin oder Kunde sind
- Betriebe als Netzwerkpartner in Kommune, Quartier etc.
- „Gute Praxis“ – Beispiele von Unternehmen
< Info: Autofahren > Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. – Informationsblatt 19
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. stellt in dem Informationsblatt 19 Empfehlungen bzgl. des Themas Autofahren und Demenz bereit:
Download: Infoblatt 19: Autofahren und Demenz
- Wenn das Autofahren beendet wird, sollte das nicht zu sozialer Isolierung und dem Ende vieler Aktivitäten führen. Menschen mit Demenz können ohne Auto mobil bleiben, durch Fahrgemeinschaften und Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.
- Viele Menschen mit einer leichten Demenz können noch sicher am Straßenverkehr teilnehmen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung führt eine Demenz aber stets zum Verlust der Fahreignung.
- Familienangehörige sollten sich bei Beratungsstellen, bei Ärztinnen oder Ärzten Rat holen, wie sie Erkrankte bei einer Selbst- und Fremdgefährdung unterstützen können.
< Info: Arbeitsverhältnis > Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. – Informationsblatt 26
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. bietet in dem Informationsblatt 26 Informationen zum Arbeitsverhältnis an:
Download: Infoblatt 26: Berufstätigkeit und Ausstieg aus dem Beruf bei Demenz
- Grundsätzlich besteht keine Verpflichtung, seinen Arbeitgeber über die Erkrankung zu informieren.
- Dazu verpflichtet sind sie nur dann, wenn die Erkrankung derartige Auswirkungen auf die Arbeit, dass beispielsweise andere gefährdet sind.
- oft ist es möglich mit reduzierter Stundenzahl weiter am Arbeitsplatz zu verbleiben.
- Außerdem sollte geprüft werden ob die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (§49 SGB11) den Verbleib am Arbeitsplatz ermöglichen können. (Schwerbehindertenausweis).
< Info: Betroffene und Familie > Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. RHAPOSODY – Informationsblatt 1
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. RHAPOSODY stellt in dem Informationsblatt 1 Informationen für die Betroffenen und ihre Familien bereit:
Download: Factsheet_1_YOD_deutsch.pdf
Das Hauptziel des Projekts Rhapsody ist die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz im jüngeren Lebensalter durch Unterstützung ihrer Angehörigen. Im Rahmen des Projekts wird ein internetgestütztes interaktives Lern– und Informationsprogramm entwickelt, das auf die speziellen Bedürfnisse dieser Zielgruppe zugeschnitten ist.
< Info: Telefonberatung > Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz bietet Hilfe und Beratung in Ihrer Nähe.
Unter der Festnetznummer 030 – 259 37 95 14 beantwortet ein multiprofessionelles Team Ihre Fragen.
Beratungszeiten:
- Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 18:00 Uhr und
- Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr.
Bundesweite Hilfe durch professionelle Beratung: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V.: Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Das Team des Alzheimer-Telefons nimmt sich gerne Zeit für Ihr Anliegen und berät Sie individuell und kompetent bei Fragen zu Gedächtnisstörungen, der Alzheimer-Krankheit und anderen Demenzformen, zur Diagnostik, Diagnose und Therapie, zum alltäglichen Umgang mit demenzerkrankten Menschen, zu Möglichkeiten der rechtlichen Vorsorge, zur Pflegeversicherung, zu Unterstützungsangeboten.
Download: Telefonflyer.pdf
< Zusatzinfo: Studien > Früh beginnende Demenz und Auswirkungen auf Beschäftigungen und Finanzen
–> Kilty, C. et al. Young Onset Dementia: Implications for employment and finances (Kilty et al., 2023):
Link: Young onset dementia: implications for employment and finances – PubMed
Ziel dieser Studie war es, die spezifischen Auswirkungen einer jung einsetzenden Demenz auf den Beschäftigungsfortbestand und die Finanzen zu untersuchen und Wege zur Optimierung der postdiagnostischen Ansätze in diesem Zusammenhang aufzuzeigen.
Schlussfolgerung: Menschen, bei denen eine frühe Demenz diagnostiziert wurde, stehen vor erheblichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Beschäftigung sowie den individuellen und familiären Finanzen. Es besteht ein Bedarf an spezifischeren Informationen und Anleitungen von Angehörigen der Gesundheitsberufe in Bezug auf Arbeitnehmerrechte, Einkommensbeihilfen und Sozialleistungen sowie den Rentenstatus für diese Personengruppe. Darüber hinaus sollten sich Angehörige der Gesundheitsberufe der zusätzlichen finanziellen Belastung bewusst sein, mit der Menschen bei jung einsetzender Demenz konfrontiert sind, wenn sie über Dienstleistungen beraten, die Auslagen verursachen.
–> Pawlowski, M. et al.: Früh beginnende Demenzen (Pawlowski et al., 2020): Download Link (PDF)
Dieser Studie beschreibt die medizinischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen von Demenzen, den Anstieg ihrer Häufigkeit aufgrund des demographischen Wandels und die besonderen Herausforderungen in der Diagnostik und Behandlung bei jüngeren Patienten unter 65 Jahren.
Das Fazit für die Praxis Früh beginnende Demenzen umfassen alltagsrelevante kognitive Störungen mit Beginn zwischen dem 18. und 65. Lebensjahr. Obwohl Demenzen bei älteren Menschen deutlich häufiger sind, macht der Anteil jüngerer Patienten in spezialisierten Gedächtnisambulanzen bis zu einem Drittel der Fälle aus.
Disclaimer:
Unsere Quellen enthalten Informationen und allgemeine Hinweise. Diese sind nicht dazu geeignet eine individuelle Beratung durch qualifizierte Fachpersonen zu ersetzen.
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